Die Fünf Elemente

HolzFeuerErdeMetallWasser 

 

Das Element Holz begleitet uns in die Jahreszeit des Frühlings. Aufbruchstimmung.

Qualitäten: Neubeginn, Vitalität, Gesundheit, Wachstum, Entwicklung von Projekten, Ideen, Wünsche neue Ziele und Visionen finden ihren Weg nach oben und außen (Naturelement für Yang Holz ist der Donner), Schnelligkeit im Sinne von Weitergeben der Informationen (Naturelement für Yin Holz ist der Wind), Handeln aus der Freude heraus.

Mit einer Reinigungskur auf körperlicher Ebene (Darmreinigung, Leberentgiftung) kann diese sprühende Energie ungehindert hervorkommen. So fühlen wir eine Vitalität in uns und die Frühjahrsmüdigkeit ist“Schnee von gestern“.

Leber und Galle sind die Hauptorgane des Holzelementes. Schleppen wir Altlasten mit uns rum, dann fühlen wir möglicherweise Wut, Zorn, Neid oder sind extrem aggressiv oder fühlen uns schlapp. Sind die Emotionen geklärt, kann sich die prickelnde Frühlingsenergie voll entfalten, dann empfinden wir vor allem eine erfüllende Freude und Zuversicht auf all das Neue, das vor uns liegt. Glück, Gesundheit und Reichtum sind unsere Begleiter.

Organzuordnung: Leber und Galle  

Planet: Jupiter

 

 

Das Feuer steht für die Energie des Südens, des Sommers und  für die „Weisheit des Herzens“.

Qualitäten: Intuition, das Interesse am Lernen, Begeisterung für Neues und die Freude daran, der Geist, die Jugend, Klarheit (geistige), Wahrnehmung, Anerkennung, Selbstbewusstsein, Transformation, Liebe.

Rot ist die Farbe des Feuers. Die Energie steigt von unten nach oben auf, wenn der Zyklus seine maximale Kraft erreicht hat. Danach beginnt sich die Energie zu verringern.

So wie die Jahreszeit Sommer, Lust und Freude am Leben auf das Höchstniveau bringt, so kann ein ausgewogenes Feuerelement für Begeisterung und Selbstverwirklichung sorgen. Pure Lebenskraft und Aktivität stehen im Vordergrund. Ein Zuviel hingegen lässt uns hektisch und unruhig werden. Dann ist Entspannung von Vorteil.

Organzuordnung: Herz und Dünndarm

Planet: Mars

 

 

Ein guter Kontakt zur Erde hilft uns im Alltag unsere Wünsche und Ziele leichter umzusetzen. Wir fühlen uns sicher und geborgen im Leben.

Qualitäten: Stabilität, Bodenhaftung, Integrität, Verlässlichkeit, Geduld, Vertrauen, empfangsbereit, Offenheit.

Die Erde gleicht aus. Bevor es in die nächste Jahreszeit übergeht, „fährt“ das Erdelement die Energie der vorherigen Jahreszeit herunter, um sanft in das nächste Element überzugehen.

„Bleibe in Deiner Mitte“ heißt es so oft. Aus einer starken Mitte heraus, lassen sich viele Dinge gelassener wahrnehmen und leichter umsetzen. Ein schöner Spaziergang in der Natur stärkt die Verbindung zur Erde.
Der Spätsommer repräsentiert die Jahreszeit der Erde. Warme Gelb-, Braun- und Rottöne strahlen Gemütlichkeit und Zusammenhalt aus.

Organzuordnung: Milz und Magen

Planet: Saturn

 

 

Metall ist ein Element, das wir uns im ersten Moment schwer vorstellen können. Verborgen in der Erde, hält es einen Schatz für uns bereit. All die Mineralien, Gold, Edelsteine. Aber auch die Schwermetalle, die beim Abbau durch Menschenhand in den oberen Schichten der Erde Spuren hinterlassen.

QualitätenEntschlossenheit, Tatkraft, kühles strategisches Denken, schnelle Auffassungsgabe, Konzentration, zielklare Fokussierung.

Metall ist strukturgebend und richtungsweisend. Verantwortung wird uns aufgezeigt.

Die Jahreszeit ist der Herbst. Die Natur zieht sich langsam zurück. Es ist wie ein kleiner Abschied. Bei vielen Menschen macht sich Melancholie breit. Das Hoch der Jahreszeit Sommer ist noch in unserem Herzen und wird durch den Herbst hin nach innen verlagert. Die innere Flexibilität wird hier angesprochen. Können wir die eigenen Grenzen erweitern oder haben wir Angst davor und trauern dem aktiven Leben im Außen nach? Es ist eine Zeit, in der uns vor Augen geführt wird, ob wir unsere „Ernte“ einfahren können und Projekte erste Früchte tragen – oder ob wir uns abgelenkt haben und nun feststellen, dass wir im Alten verharren.

Organzuordnung: Lunge und Dickdarm

Planet: Venus

 

 

Das Wasser nimmt uns mit in die Tiefe des Seins. Die Bewegung geht nach unten. Die Form scheint im ersten Augenblick unregelmäßig. Gehen wir jedoch in die Energie der Wellenform, so ist Harmonie zu spüren. Es wird deutlich, dass die eigene Bewusstseinswelt entweder einen ausgeglichenen Wellengang oder aber bei innerer Unausgewogenheit eine “ Flutwelle“ hervorruft.

Qualitäten:Weisheit, Klugheit, künstlerisches Talent, geschehen lassen (Vision entfaltet sich), Schnelligkeit (Umsetzung – mit dem Strom fließen), Mut, Zuversicht.

Die Jahreszeit des Wassers ist der Winter. Wir haben das Bedürfnis uns zurückzuziehen. Dieser Impuls bringt uns zu unserem eigentlichen Kern, wir kommen uns selbst nah. Häufig flüchten wir aber gerade in der Winterzeit davor und stürzen uns in äußere Aktivitäten, die wir die besinnliche Vor- und Weihnachtszeit nennen. Das Wasser will fließen, somit auch unserer „Wasserwege“ im Körper und der Seele.

Das Blut und die Lymphflüssigkeit streben nach Klarheit und sauberem Durchfluss. Eine gute Zeit die Nieren zu stärken, die unsere Lebensenergie speichert. Im Dunkeln und der Tiefe des Wasserelementes finden wir den Mut für den Neubeginn im kommenden Frühling. Unsere innere Stimme führt uns.

Organzuordnung: Nieren und Blase

Planet: Merkur

 

 

 

E.J.Eitel  (1873)

„Holz ist im Osten reichlich vorhanden, Metall im Westen, Wasser im Norden, Feuer im Süden, während Erde dem Zentrum zwischen den Kardinalpunkten vorherrscht. Auch sollte im Auge behalten werden, dass Holz den Frühling regiert, Feuer im Sommer, Metall im Herbst, Wasser im Winter und Erde in den letzten achtzehn Tagen jeder Jahreszeit.

Auf diesem Wege breitet sich der fünffache Einfluss der Planeten aus und regiert die gesamte Natur, wie zum Beispiel die fünf Bestandteile des menschlichen Rahmens: Muskeln, Adern, Fleisch, Knochen, Haut und Haare;

die fünf internen Teile oder Organe, die da wären Herz, Leber, Magen, Lunge und Niere;

die fünf Farben: weiß, schwarz, rot, blau und gelb

die fünf Glücke: Reichtum, Ehre, Langlebigkeit, Kinder und friedlicher Tod;

die fünf gesellschaftlichen Beziehungen: Prinz und Minister, Vater und Sohn, Ehemann und Ehefrau, ältere und jüngere Brüder und Freunde“.